| Menschenrechte |
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Im Oktober 2006 begann die Regierung Entschädigungszahlungen an ungefähr 2000 Ghanaer zu leisten, die unter früheren Regierungen Menschenrechtsverletzungen erlitten hatten.
Bemerkenswert sind die in den Medien praktizierte Meinungsfreiheit, die religiöse Toleranz der Regierung und der Religionsgemeinschaften, die Versammlungsfreiheit und die relativ starke Position und Unabhängigkeit der in der Verfassung verankerten staatlichen Menschenrechtskommission.
Ein großes Problem stellt weiter die Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen dar. Ein 2007 verabschiedetes Gesetz zum Schutz gegen häusliche Gewalt soll die Frauen vor Vergewaltigung und Prügel der Ehemänner schützen. Im muslimischen Norden existiert auch noch das Problem der Genitalverstümmelung.
Immer wieder kommt es zu Zwangsräumungen und landesinternen Vertreibungen, von denen vor allem marginalisierte Gruppen der Gesellschaft betroffen sind.
Todesurteile werden zwar ausgesprochen, aber nicht mehr vollstreckt.
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